Steuerungen im Eigenheim

Bringen Sie mehr Komfort und Sicherheit ins Eigenheim

Wer sich mehr Komfort im Eigenheim wünscht, kann sein Garagentor, die Sonnenstoren oder das Licht per Steuerung bedienen. Wir zeigen, was alles möglich ist.

Ferngesteuerte Sonnenstoren, die sich dem Sonnenstand anpassen, die Dachluke, die sich noch vor dem Regen automatisch schliesst oder das Licht des Hauses, welches sich beim nach Hause kommen gleichzeitig mit dem Lieblingsradiosender einschaltet: Steuerungen bedeuten im Alltag Erleichterung und damit zusätzlichen Komfort. Natürlich denkt man bei einer solchen Gebäudeautomation sofort an ein Smart Home. Aber nicht alle, die ein Haus bauen, wollen es komplett digitalisieren und viele Eigenheimbesitzer planen nicht eine grosse Renovation, sondern investieren in kleinen Schritten in Werterhalt und Modernisierung.

Dann und wann muss am Haus etwas ersetzt werden, wie zum Beispiel die in die Jahre gekommenen Storen. Das bietet die Möglichkeit, eine moderne Lösung mit ferngesteuerten Elementen in Betracht zu ziehen. Oder das alte Garagentor klemmt, sieht schon ziemlich verwittert aus und auch die Sicherheitselemente sind nicht mehr auf dem neuesten Stand. Auch hier gibt es einfache Lösungen, die ohne Integration in ein Gesamtsystem auskommen, und den gewünschten Komfort bieten können. Wir stellen Ihnen bewusst einzelne Möglichkeiten von Steuerungen vor, ohne näher auf die Möglichkeiten einer zentralen Steuerung einzugehen.

Garagentore bieten Komfort und Sicherheit

Jeder, der eine Garage sein Eigen nennt, weiss, dass sie nicht nur als sichere Parkmöglichkeit für das Auto von Nutzen ist. Hier lassen sich beispielweise auch Gartenutensilien, Fahrräder oder die Winterreifen gut lagern. Wer ein handbetriebenes Garagentor besitzt, der wird – wenn es heftig regnet oder schneit – sich ab und zu ärgern, denn beim Aus- und Einfahren des Fahrzeugs muss er oder sie immer aussteigen. Dabei geht es auch mit mehr Komfort: Ferngesteuerte Türanlagen ermöglichen, dass Sie bequem im Auto sitzen bleiben können.

Moderne, sichere Garagentore werden über einen Funksender gesteuert und ein Elektromotor öffnet und schliesst das Tor. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch sicher. Denn dunkle und unübersichtliche Einfahrten können zum Risiko werden.

Auch anderen Gefahren kann mit einer automatischen Anlage vorgebeugt werden: Mit der Hand kann ein automatisch verschlossenes Tor aufgrund des Blockierungsmechanismus nicht geöffnet werden. Das Aufhebeln wird mit speziellen Torabschlüssen zusätzlich erschwert. Daher gelten sie als sicherste Variante beim Schutz vor Einbrechern.

Vorprogrammierte Lichtszenen sorgen immer für ein passendes Ambiente

Das Licht ist wesentlicher Sicherheits- und Designfaktor im Wohngebäude. Darum sollte dem Belichtungskonzept im Eigenheim eine grosse Bedeutung beigemessen werden. Trotzdem spielt Licht bei der Planung eines Neubaus oder einer Renovation häufig eine zu kleine Rolle. Die Einrichtung von Küche und Bad erhalten oft wesentlich mehr Aufmerksamkeit.

Lichtplanung ob smart oder nicht – ist komplex, daher sollten hierfür immer Fachleute zu Rate gezogen werden. Ihr Elektriker berät sie gerne umfassend über die neuesten Trends und den Komfort von Lichtsteuerungen. Denn neben den ästhetischen Gesichtspunkten sollten eine ganze Reihe von funktionellen Anforderungen erfüllt werden. So müssen Anzahl und Anordnung von Lichtauslässen bedacht werden. Zudem ist im und um das Haus auf ausreichende Beleuchtung von sicherheitsrelevanten Zonen zu achten, vor allem bei Treppen.

Steuerung über den Schalter oder das Tablet?

Die Steuerung des Lichts erfolgt häufig über Smart Devices. Wer sich gerne mehr Komfort wünscht, sich aber mit Tablets oder Smartphones nicht so wohl fühlt, hat natürlich immer noch die Möglichkeit, alle Lichtarten und Leuchten klassisch über Schalter zu bedienen. Viel bequemer ist es jedoch, auf intelligente Systeme zurückzugreifen: Zum Beispiel auf ein funkbasiertes Lichtsystem als Insellösung. Über die Schnittstelle wird bei diesem die Verbindung zwischen häuslichem WLAN-Router und der Lampe hergestellt.

So können Befehle an die einzelnen Leuchten verschickt werden: Ein- und Ausschalten, Abruf programmierter Lichtszenen oder Farb- und Helligkeitsauswahl. Die Leuchten lassen sich einzeln oder in Gruppen programmieren und ansteuern. Mit einem Klick steht die programmierte Lichtszene bereit, zum Beispiel zum TV schauen, Lesen oder Musik hören. Auch kann vor einer längeren Reise festlegt werden, wann welche Lampe oder Lichtszene aktiviert wird, um so Anwesenheit vorzutäuschen. Auf diese Weise lassen sich potenzielle Einbrecher abschrecken.

Storen und Sonnenstoren

In einem Haus mit grossen Fensterflächen ohne richtigen Sonnenschutz kann es schnell vierzig Grad warm werden. Natürlich können manuell bewegte Storen und Vorhänge Abhilfe schaffen. Aber es geht auch einfacher und mit mehr Komfort. Mit einer intelligenten Steuerung der Storen ist ein optimaler Sonnen-, Hitze- und Blendschutz garantiert. Die Palette der Produkte reicht von einem System mit einem Schalter, über ein einfaches Funksystem, bis zu einer Gesamtlösung mit umfangreichen Funktionen.

Was moderne ferngesteuerte Storen alles können:

  • Zeitautomatik 
    Sie bestimmen, was die Storen an welchem Tag und zu welcher Zeit machen sollen. Eine Urlaubsfunktion ermöglicht die Steuerung der Beschattung zu unterschiedlichen Zeiten. So sieht das Haus bewohnt aus. Eine andere Funktion erlaubt, dass sich die Storen dem Sonnenstand anpassen.
  • Beschattungsautomatik
    Sensoren messen die Aussenhelligkeit und welche Teile des Gebäudes der Sonne ausgesetzt sind. Scheint die Sonne zu stark auf ein Fenster oder eine Terrasse, fahren die Sonnenschutzprodukte automatisch in eine definierte Position.
  • Sonnennachlauf 
    Die Lamellenstoren passen ihren Neigungswinkel automatisch dem Sonnenstand an. Trotzdem sind die Zimmer dank halboffener Lamellen jederzeit mit natürlichem Licht versorgt.
  • Schattenwurfberechnung 
    Die Schattenwurfberechnung sorgt dafür, dass nur diejenigen Fassadenabschnitte beschattet werden, die auch tatsächlich der Sonne ausgesetzt sind.
  • Wetterschutz 
    Dank Windsensoren fahren die Beschattungsprodukte bei aufkommendem starkem Wind in eine sichere Position.
    Ein Niederschlagssensor erkennt Regen und Schnee, die Steuerung schliesst den Sonnenschutz automatisch. Der Anwendungsbereich erstreckt sich vom Schutz textiler Sonnenschutzanlagen bis zum Schliessen von Glaskuppeln.
    Bei Hagelwarnung auf Basis von Wetterdaten werden die Storen automatisch hochgefahren. Nach dem Ende der Wetterstörung sorgt die Steuerung dafür, dass sich die Storen wieder in die vordefinierte Position bewegen.
    Bei niedriger Temperatur erkennt die Frostschutzautomatik die Gefahr von Vereisung, und die Steuerung bewegt die Storen automatisch in eine sichere Position.

Oder doch lieber ein Smart Home?

In einem smarten Zuhause sind die vorher beschriebenen Steuerungen und alle elektrischen Geräte über eine Zentrale verbunden und kommunizieren miteinander. Diese intelligenten Technologien ermöglichen automatisierte Abläufe von technischen Prozessen im und um das Haus. Ein Beispiel: Ein Rasenmähroboter beginnt seine Arbeit. «Smart» ist, wenn das Bewässerungssystem während des Mähens aussetzt, weil die beiden Elemente miteinander kommunizieren. Über die Zentrale können die einzelnen Installationen via App auf dem Smartphone, Tablet, Computer oder Laptop ferngesteuert werden. Vernetzte Haustechnik bietet heute fast unbegrenzte Möglichkeiten zur Steigerung von Komfort und Energieeffizienz. Der Einstieg ist günstiger als gedacht. Eine Beratung durch den Fachmann unerlässlich. Bei der Planung von gesteuerten Elementen an Ihrem Eigenheim sollte Sie sich in jedem Fall von Ihrem Elektriker beraten lassen.

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