Wohnen wird intuitiv

Auch Trends setzen eine gewissenhafte Planung voraus

Individuelle Technik – behaglich und sicher wohnen

Gebäude werden zusehends intelligenter. Eigentümer streben vor allem Komfort und Investitionssicherheit an. Gezielte Massnahmen helfen bei der Realisierung.

Heutiges Wohnen verlangt nach hohem Komfort. Möglich ist dies aufgrund technischer Einrichtungen, was wiederum deren sorgfältige Planung und Installation voraussetzt. Hauseigentümer erwarten vor allem Investitionssicherheit. Wer möchte denn schon sein Gebäude im Fünfjahrestakt nachrüsten? Gefragt sind deshalb betriebssichere und nachhaltige Lösungen. Im Produktedschungel müssen auch die Anwender den Überblick behalten – und sich von Fachleuten beraten lassen. Denn die Angebote sind häufig nicht miteinander kompatibel, wodurch sich die Wahl für geeignete Smart-Home-Systeme oder andere technische Geräte merklich erschwert.

Nachrüsten in bestehenden Bauten

Neubauten lassen sich schon im Planungsstadium für eine umfassende Energie- und Datenversorgung vorbereiten. Dass multimediale Bedürfnisse immer wichtiger werden, sollten Hausbesitzer und Elektroinstallateure beachten. In bestehenden Gebäuden stossen derartige Wünsche oft an Grenzen oder es sind komplexe Einbaukonzepte erforderlich. Im Falle einer Komplettsanierung können herkömmliche Stromleitungen durch eine zweite Leitung ergänzt oder gar durch eine mit höherem Querschnitt ersetzt werden. Denn die Anschlussleistungen haben sich aufgrund der grossen Zahl neuer Geräte in den letzten 25 Jahren mehr als verdoppelt. Bei gleicher Spannung von 230 Volt braucht es mehr Ampère, um die Leistung zu erbringen. Gleichzeitig sollten Fehlerstromschutzschalter – sogenannte FI – eingebaut werden. Diese FI-Schalter gehen sofort auf AUS, wenn ein Teil des Stromes über Menschen oder Tiere abgeleitet wird. Das erhöht die Sicherheit der Bewohner.

Gemischte Netze

In Altbauten ist die Verlegung von Kommunikationsleitungen aufwändig. Funk ist häufig einfacher. Geräte sind dann per Fernbedienung erreichbar, Sensoren melden ihre Daten drahtlos in die Zentrale. Bei Neubauten ist der Draht nach wie vor die erste Wahl. Doch am häufigsten sind heute sogenannte hybride Netze, bei denen ein Teil über Draht, der Rest über Funk übermittelt wird. Auch logisch, dass eher die peripheren Abschnitte des Netzwerkes auf Funk basieren – also jene auf «den letzten Metern». Zu einer Zukunftsperspektive gehört ein «Masterplan», in dem der Ausbau des Netzes definiert ist, je nach Grösse auch in Etappen.

Schalterlose Bedienung

Schalterlose Bedienungen sind Trendsetter in der Haus- und Wohnungsausrüstung. Dazu gehört auch und vor allem die Steuerung über Sprache und über Berührungssensoren. Diese sensiblen Geräte sind hinter Wandflächen aus Keramik, Holz oder Glas installiert und reagieren auf sanfte Berührungen oder leichtes Wischen. In einem Feld sind mehrere Sensoren enthalten, was eine Vielzahl von Befehlskombinationen ermöglicht. Verwechslungen sind kaum zu erwarten, denn Berührungen lösen Töne unterschiedlicher Höhe aus. Sogar das Reinigen der Wandabschnitte führt nicht zu einer Fehlschaltung, weil das Tastenfeld in einen gesperrten Modus fällt. Auch gegen Spritzwasser sind sie immun.

Intuitive Bedienungen finden als Kennzeichen stilvollen Wohnens vermehrt Beachtung.

Das Anwendungsvideo zum Enertex Proxy Touch erläutert die Funktion solcher Bedienelemente.

Individuelle Bedürfnisse entscheiden

Künftig kommt diesen Installationen noch eine viel grössere Bedeutung zu. Denn das Bedürfnis nach Komfort und Sicherheit dürfte eher noch zunehmen. Dies gilt auch im Hinblick auf die altersgerechte Ausrüstung von Wohnhäusern. Assistenzsysteme für ältere und in der Mobilität eingeschränkte Personen sind schon marktreif oder stehen kurz davor. Das iHomeLab in Luzern forschte hierzu in verschiedenen Projekten mit Erfolg. Relaxed Care richtet sich an alleinlebende ältere Menschen. Bei abweichenden Verhaltensmustern werden Aufsichtspersonen benachrichtigt, die sich beispielsweise telefonisch nach dem Befinden der Personen erkundigen.

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