Lichtplanung

Das richtige Licht am richtigen Ort

Licht ist weit mehr als ein Mittel gegen die Dunkelheit. Je nach Helligkeit, Farbe und Kontrast kann es ganz verschiedene Stimmungen und Wirkungen erzeugen. Es beeinflusst unser Wohlbefinden, steuert den Schlaf-Wach-Rhythmus und kann uns sogar leistungsfähiger machen. Für ein gutes Gefühl in den eigenen vier Wänden ist daher eine sorgfältige Lichtplanung wichtig.

Energieeffizienz, Komfort, Zeitersparnis und SicherheitLicht wird für unseren Alltag immer wichtiger. Gutes Licht bringt nicht nur Helligkeit ins Heim, sondern es bestimmt auch den Stil des Hauses mit. Nicht nur das Design oder die Art einer Leuchte, sondern auch deren Platzierung im Raum, deren Lichtfarbe und deren gewünschte oder erforderliche Lichtmenge bestimmen die Qualität guten Lichts. Licht beeinflusst die Gesamtwirkung eines Hauses und lässt es modern, heimelig, klassisch oder anregend wirken.

Eine detaillierte Lichtplanung vor dem Einrichten, der Neugestaltung eines Hauses oder einer Wohnung erspart Enttäuschungen und eventuelle kostspielige Nachbesserungen, denn gerade bei fest installierten Leuchten ist ein Möblierungsplan bzw. die durchdachte Platzierung der Einrichtungsgegenstände eine zwingende Voraussetzung, um eine individuelle Lichtlösung zu erstellen.

Das richtige Licht am richtigen Ort

Die wichtigsten Fragen, die am besten in Zusammenarbeit mit einem Elektriker gelöst werden sollten, sind: Wo wird das Licht benötigt? Welchen Zweck soll das Licht erfüllen? Wie hell muss das Licht dafür sein? Wie lange bleibt das Licht eingeschaltet? Und: Sollen die Lichtquellen manuell oder per Gebäudeautomation gesteuert werden?

Es gilt, den Verwendungszweck der einzelnen Räume zu definieren: Dient die Küche als Arbeitsraum oder ist sie auch Wohnküche? Wird der Dachraum als Fernsehzimmer oder auch noch als Heimbüro benutzt? Erfüllt der Hobbyraum verschiedene Zwecke? Nur wenn all diese Punkte berücksichtigt und richtig gewichtet sind, können die Kunden bedürfnisgerecht beraten werden.

Eine gute Beleuchtung kennt drei Funktionen. Sie dient der Grundorientierung, unterstützt die Augen bei schwierigen Sehaufgaben und schafft Atmosphäre. Für die richtige Behaglichkeit sorgt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen kontrastarmer und kontrastreicher Beleuchtung. Das funktioniert am besten durch eine Mischung aus drei Quellen: der Hintergrundbeleuchtung, dem Akzentlicht und einer Arbeitsbeleuchtung.

Die Hintergrundbeleuchtung

Indirekte Beleuchtung verleiht dem Raum eine wohlige und weiche Atmosphäre. Es blendet nicht, verteilt sich gleichmässig im ganzen Raum und wirft kaum Schatten. Eine indirekte Beleuchtung wirkt beruhigend, ermüdet aber gleichzeitig die Augen stärker. Deshalb sollte man das indirekte Licht nur dort einsetzen, wo dieser Effekt erwünscht ist. Zum Beispiel bei einzelnen Stilelementen eines Raumes, welche dezent inszeniert werden sollen. Diffuses Licht lässt beispielsweise Stuckleisten, die mit LED-Streifen versehen sind, unaufdringlich hervortreten.

Das Akzentlicht

Ein nur mit indirektem Licht ausgestattetes Zimmer kann schnell langweilig wirken. Darum sorgt man am besten mit zusätzlicher punktueller Beleuchtung für Abwechslung. Damit kann man Bilder, Möbel oder Sammlerstücke ins richtige Licht rücken. Neben einfachen Strahlern eignen sich auch dekorative Leuchten.

Die Arbeitsbeleuchtung

Besonders wichtig ist gutes Licht in Bereichen, wo man arbeitet. In der Küche sind Strahler ideal um ein solch kontrastreiches, zielgerichtetes Licht zu schaffen. Beim Lesen oder beim Arbeiten am Schreibtisch sollte die Lichtquelle seitlich angeordnet sein, damit sie nicht blendet. Gut geeignet dafür sind Stehlampen.

Voll im Trend: «Dynamisches Licht»

Während tageslichtweisse Beleuchtung aktiviert, wirkt warmweisses Licht entspannend. Und da sich die individuellen Bedürfnisse im Laufe des Tages verändern, muss auch das Licht flexibel sein. Diese Erkenntnis machen sich die Hersteller von Lichtsystemen zu Nutze. Ein Trend lautet daher «Dynamisches Licht». Die Idee dahinter ist bestechend einfach: Eine Kunstlichtquelle, die ihre Lichtstärke und -farbe analog zum Tagesverlauf variiert. Der Clou? Die Beleuchtung wird nur zugeschaltet, wenn das Tageslicht nicht ausreicht. Das unterstützt den natürlichen Rhythmus des Menschen und passt sich den individuellen Bedürfnissen an.

Durch die tageslichtabhängige Steuerung spart diese Art von Beleuchtung zudem Strom und somit bares Geld. Ein wichtiger Punkt – schliesslich steht eine hohe Energieeffizienz bei der Planung ganz weit oben auf der Prioritätenliste. Eine clevere Lichtplanung zahlt sich also in mehr als einer Hinsicht aus.

Beleuchtung – Innovative Konzepte für nachhaltiges Wohlbefinden

Licht ist Leben und hat einen grossen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Der Elektrofachmann weiss, worauf es ankommt und hilft, ein ausgewogenes Lichtkonzept zu erstellen. Dank der Einbindung in die Gebäudeautomation werden vordefinierte Beleuchtungsszenarien ganz einfach per Fingertipp aktiviert.

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